Wenn die Bank nach dem Finanzstatus fragt, entscheidet die Antwort über Konditionen und Linien. Ein guter Finanzstatus zeigt in wenigen Minuten, wie es um Liquidität, Auslastung und Aussichten steht — belastbar, konsolidiert und ohne Excel-Flickwerk.
Was ist ein Finanzstatus?
Der Finanzstatus ist die Momentaufnahme der finanziellen Lage: verfügbare Liquidität, Banklinien und deren Auslastung, Forderungen und Verbindlichkeiten, Avale — und die kurzfristige Vorschau aus der laufenden Liquiditätsplanung. Er ist die Verdichtung, mit der Sie gegenüber Bank, Beirat und Gesellschaftern sprechen.
Was gehört hinein — bankfähig
Ein bankfähiger Finanzstatus vereint fünf Bausteine an einer Stelle:
Bankenspiegel (Salden, Linien, freie Verfügung), Forderungen und Verbindlichkeiten (Aging, DSO/DPO), Avalspiegel (Gesamtobligo), die 13-Wochen-Liquiditätsvorschau mit Tiefpunkt und — je nach Anlass — eine GuV-Vorschau (3+9). Entscheidend ist, dass alle Bausteine denselben Datenstand teilen.
Die Kennzahlen, auf die Banken schauen
Finanzmittelreserve (verfügbare Liquidität inkl. freier Linien), Linienauslastung, DSO/DPO als Frühindikatoren des Working Capital und der Liquiditäts-Tiefpunkt der nächsten 13 Wochen. Diese vier Zahlen beantworten die Kernfrage der Bank: Reicht das Geld, und wie sicher ist das?
Häufige Fehler
Drei Muster kosten Vertrauen: ein veralteter Stand (Zahlen von letztem Monat), inkonsistente Quellen (Bankenspiegel und Planung passen nicht zusammen) und ein geschönter Tiefpunkt. Banken honorieren einen ehrlichen, aktuellen Status mehr als einen schönen — weil er belegt, dass Sie steuern.
LiquidityLens erzeugt den brandbaren Finanzstatus-Bericht (PDF) aus einem Datenstand — inklusive wöchentlichem Versand.
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