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Leitfaden

13-Monats-Liquiditätsplanung: die mittelfristige Sicht

Die 13-Wochen-Vorschau zeigt, ob das Geld für die nächsten drei Monate reicht. Die 13-Monats-Planung beantwortet die Frage dahinter: Trägt das Geschäftsmodell über ein volles Jahr — inklusive Saison, Steuerterminen und Investitionen? Beide Horizonte gehören zusammen und bilden gemeinsam die übergeordnete Liquiditätsplanung.

Was ist die 13-Monats-Liquiditätsplanung?

Die 13-Monats-Planung ist die rollierende Vorschau aller Ein- und Auszahlungen auf Monatsebene über gut ein Jahr. Sie verbindet die operative Liquidität mit der Ergebnisplanung (GuV) und zeigt, wie sich Umsatz, Kosten, Steuern und Investitionen über die Zeit auf den Kontostand auswirken — nicht nur, ob heute genug Geld da ist, sondern ob es das auch im nächsten Sommerloch noch ist.

13 Wochen oder 13 Monate?

Kurz gesagt: beides. Die 13-Wochen-Sicht ist tagesgenau genug, um Engpässe operativ zu steuern — welche Rechnung wann bezahlt wird. Die 13-Monats-Sicht ist die strategische Ebene: Sie erkennt saisonale Täler, den Liquiditätsbedarf für eine Investition oder die Wirkung einer neuen Finanzierung Monate im Voraus.

Merkmal13 Wochen13 Monate
Zweckoperativ steuernstrategisch planen
GranularitätWoche / TagMonat
DatenbasisZahlungsströmeZahlungen + GuV
Aktualisierungwöchentlichmonatlich rollierend

Wie bauen Sie sie rollierend auf?

Rollierend heißt: Sobald ein Monat abgeschlossen ist, rückt am Ende ein neuer Monat nach — die Planung bleibt immer 13 Monate lang. Ausgangspunkt ist der aktuelle Finanzstatus aus Banken, Forderungen und Verbindlichkeiten. Darauf legen Sie die erwarteten Zahlungsströme aus Auftragsbestand, Personalkosten, Steuerterminen und geplanten Investitionen.

Der eigentliche Wert entsteht durch den Soll-Ist-Abgleich: Jeden Monat vergleichen Sie Plan und Ist, verstehen die Abweichung und schärfen die nächste Prognose. So wird die Planung mit jedem Zyklus verlässlicher — und im Bankgespräch belastbar.

13 Wochen und 13 Monate in einer Sicht

LiquidityLens verbindet die tagesgenaue Kurzfrist-Vorschau mit der rollierenden 13-Monats-Planung — auf Basis desselben Finanzstatus, ohne doppelte Pflege.

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Häufige Fragen

Ersetzt die 13-Monats-Planung die 13-Wochen-Vorschau?
Nein — sie ergänzt sie. Die 13-Wochen-Sicht steuert die operative Liquidität tagesgenau, die 13-Monats-Sicht die strategische Planung. Erst zusammen ergeben sie ein vollständiges Bild.
Wie oft sollte ich aktualisieren?
Die 13-Monats-Planung monatlich rollierend nach Monatsabschluss, die 13-Wochen-Vorschau wöchentlich. Wichtiger als die Frequenz ist der konsequente Soll-Ist-Abgleich.
Brauche ich dafür eine GuV-Planung?
Für die Monatssicht ist zumindest eine grobe Ergebnisplanung sinnvoll, da Steuern und Ergebniswirkungen sonst fehlen. Sie muss nicht perfekt sein — sie wird über den Soll-Ist-Abgleich Monat für Monat besser.