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Leitfaden

13-Wochen-Liquiditätsplanung: Anleitung mit kostenloser Excel-Vorlage

Die 13-Wochen-Liquiditätsplanung ist der Standard, wenn es um kurzfristige Zahlungsfähigkeit geht: ein Quartal Vorschau, Woche für Woche, auf Basis echter Zahlungsströme — und damit der operative Kern jeder Liquiditätsplanung. Banken fragen sie an, Sanierungsberater setzen sie voraus — und in gut geführten Unternehmen weiß die kaufmännische Leitung damit jede Woche, ob das Geld reicht.

Was ist eine 13-Wochen-Liquiditätsplanung?

Eine 13-Wochen-Liquiditätsplanung stellt für jede der kommenden 13 Wochen die erwarteten Ein- und Auszahlungen dem verfügbaren Bestand gegenüber. Das Ergebnis ist pro Woche ein Endbestand — und über 13 Wochen eine Kurve, an der Sie den tiefsten Punkt Ihrer Liquidität ablesen.

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Warum genau 13 Wochen?

13 Wochen entsprechen einem Quartal — ein Horizont, der zu Reporting-Rhythmen sowie Zins- und Steuerterminen passt. Wöchentliche Granularität macht sichtbar, was eine Monatsplanung verdeckt: Wenn am 15. die Löhne abgehen, der große Kundeneingang aber erst am 28. kommt, zeigt der Monatssaldo ein unauffälliges Plus — die Woche dazwischen kann trotzdem unter null liegen.

Aufbau der Tabelle

Jede Zeile ist eine Position, jede Spalte eine Kalenderwoche. Anfangsbestand plus Einzahlungen minus Auszahlungen ergibt den Endbestand — der zugleich Anfangsbestand der Folgewoche ist.

Position (€)KW 31KW 32KW 33
Anfangsbestand610.000380.000180.000
+ Einzahlungen190.000220.000460.000
− Auszahlungen420.000420.000300.000
= Endbestand380.000180.000340.000

Der Tiefpunkt in KW 32 ist der Wert, den Sie im Blick behalten: Fällt er unter Ihre Mindestreserve, brauchen Sie einen Plan — und dank der zwei Monate Vorlauf haben Sie noch Optionen.

Lieber automatisch statt in Excel?

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Häufige Fragen

Direkte oder indirekte Methode?
Für die 13-Wochen-Planung wird fast immer die direkte Methode genutzt: konkrete erwartete Zahlungsein- und -ausgänge, nicht die Ableitung aus der GuV. Sie ist präziser für den kurzen Horizont.
Wie oft aktualisiere ich die Planung?
Wöchentlich: Die abgelaufene Woche fällt heraus, eine neue kommt hinten dazu — so bleibt der Horizont konstant bei 13 Wochen (rollierende Fortschreibung).
Reicht Excel oder brauche ich ein Tool?
Zum Einstieg reicht Excel — nutzen Sie unsere kostenlose Vorlage. Sobald mehrere Banken, Gesellschaften und wöchentliche Pflege dazukommen, spart ein Tool wie LiquidityLens den manuellen Aufwand und hält die Vorschau automatisch aktuell.